Die Berliner Tiertafel muss erhalten bleiben

Unsere Partnerorganisation Berliner Tiertafel e.V. unterstützt seit 2008 Menschen, die unverschuldet finanziell in Not geraten sind. Alle 14 Tage werden dort rund 500 Hunde und Katzen von bedürftigen Haltern mit Futter versorgt. Jetzt droht ihr das Aus. Denn der Bezirk Treptow-Köpenick hat den Mietvertrag für die Räumlichkeiten zum Jahresende gekündigt.

Zu jedem Ausgabetag kommen bis zu 300 bedürftige Menschen aus Berlin und Umgebung - hauptsächlich Hartz-IV-Empfänger und Menschen mit kleiner Rente - um Futter für ihre Vierbeiner zu bekommen. Wichtig dabei: Das Tier muss schon vor der Bedürftigkeit im Haushalt gewesen sein.

Da es in Berlin und Umgebung keine weitere Einrichtung dieser Art gibt, kommen manche Menschen von ziemlich weit her. Zudem unterhält der IFAW in den Räumlichkeiten der Berliner Tiertafel eine Tierarztpraxis, die eine bezahlbare medizinische Versorgung ermöglicht. Ohne eine Lösung - entweder am jetzigen Standort oder anderswo - ist auch der Fortbestand der IFAW Tierarztpraxis gefährdet.

Doch bisher gibt es keine Ausweichmöglichkeit. „Wenn wir schließen müssen, werden viele Menschen in eine existenzielle Krise geraten, weil sie dann ihre Tiere nicht mehr halten könnten“, sagt Linda Oldenburg, ehrenamtliche Leiterin der Berliner Tiertafel.

Gleichzeitig drängt die Zeit, denn die Kündigung der Räumlichkeiten soll bereits im Dezember 2018 wirksam werden.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an den Berliner Justizsenator Dr. Dirk Behrendt und fordern Sie ihn auf, zeitnah eine Lösung zu finden, um den Fortbestand dieser für Menschen und Tiere so wichtigen Einrichtung zu sichern.

 

 


Berliner Justizsenator Dr. Dirk Behrendt